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Twitter: Wem folgen?

Oft werde ich gefragt, wie ich den Überblick auf Twitter behalte. Das wahllose Folgen anderer Personen verwandelt die eigenen Timeline in eine chaotische Liste ohne wirklichen Nutzen. Das wollen wir ändern!

  1. Als erstes lohnt es sich einmal zu überlegen, für was man Twitter einsetzen möchte. Ich verwende die Plattform in erster Linie als Nachrichtenkanal. Journalistische Medien, Journalisten, Politiker und Experten sind in meiner Timeline deshalb übervertreten. Ich folge aber nicht einfach allen möglichen Medien, sondern habe auch dort eine Auswahl getroffen, um auch verschiedene Ansichten zu erhalten.

  2. Dann macht es Sinn, einmal die Liste der Personen durchzugehen, denen man folgt. Hier gibt es sicher ein paar, die man wieder „unfollowen“ könnte. Folgen Sie nur denen, die Ihnen einen Nutzen bringen. Ein polarisierender amerikanischer Präsident mag zwar amüsante Tweets von sich geben, im Endeffekt hat man aber nicht viel davon (also ich zumindest).

  3. Machen Sie sich Twitter-Listen zu nutze. Es gibt bereits ganz viele tolle Listen, denen man folgen kann und sich so nicht die Timeline zukleistert. Weil den Personen, die in solchen Listen sind, muss man nicht folgen. Praktisch, oder? Hier zum Beispiel eine News-Liste. Listen sucht man am Besten mit Google und gibt im Suchfeld folgender Operator ein: site:twitter.com/*/lists/SUCHWORT. Zum Beispiel, sucht man Twitter-Listen zum Thema Segeln, gibt man ein site:twitter.com/*/lists/Sailing

  4. Hören Sie nicht auf zu kuratieren, so wird ihr Twitter-Account immer besser auf Ihre Interessen abgestimmt und Sie müssen sich nicht mehr über lästige Tweets ärgern.